Konsequenzen verzögerter Strukturen

Konsequenzen verzögerter Strukturen

Die „Bugwelle“ an unerledigten Tätigkeiten wächst im Projektverlauf:
- Rahmenbedingungen zur Durchführung des Vorhabens können nicht geschaffen werden
- Budgettracking im Projekt muss vorbereitet werden, wenn nicht etabliert
- Kommunikationsplattformen müssen eingerichtet werden
- Ansprechpartner werden nicht identifiziert
- Skills – Aufgaben Matching  Skills und Aufgaben passen nicht zusammen
- Intransparenz über Ziele, Rollen, Zusammenspiel und zeitlicher Planung
- Politische Gegenströmungen im Projekt
- Ressourcenverfügbarkeit unsicher
- Verantwortlichkeiten im Projekt nicht , lückenhaft oder falsch zugeordnet und die Zuordnung ist nicht transparent
- Kommunikationswege unklar
- Ressourceneinsatz steigt im Laufe des Projekts
- Projektlaufwerke nicht vorhanden, Dokumentation ist nicht wieder auffindbar
- Beteiligte kennen sich untereinander nicht, Hemmschwellen in der Kontaktaufnahme
- Die Zeit, die es benötigt ein Team zu werden, startet entsprechend spät oder nie
- In der Panik, der Intransparenz werden weitere Leute einbezogen, die nichts mit dem Projekt zu tun haben, die Situation wird immer undurchsichtiger, Meetings werden größer, länger und ineffizienter
- Informationen kursieren durch das Unternehmen, die sich nur teilweise an der Wahrheit orientieren und sorgen für unnötigen Wirbel und Aktionen, zusätzlich zu den sowieso schon nicht mehr zu bewältigenden Aufgaben
- Bedingt durch den unabwendbaren Terminverzug, werden weitere Leute ins Projekt geholt, die grundsätzlich alles wieder hinterfragen und erst auf den Stand der Dinge gebracht werden müssen
- Anforderungen sind unvollständig oder falsch, und noch schlimmer, niemand ist sich dessen bewusst. Da gerade in der Anforderungsphase nicht die richtigen und geeigneten Ressourcen zur Beschreibung der Anforderungen zugegen sind